Willkommen im Bobbyversum
- gurufreie Zone -

Als ich mich mit Manfred Markgraf unterhielt, war schnell klar, dass die Idee "seiner" Kräutergruppe Bodensee prima hierher passt:
Altes Kräuterwissen aktuell zu präsentieren, und zwar nicht gleich in Massen, sondern Monat für Monat eine Pflanze. Die kann man sich dann verinnerlichen, sie in der Natur draußen aufsuchen oder sie auch in seinem Garten unterbringen. So bekommt man altes Menschheitswissen und mehr verstehenden Kontakt zur Natur, eine schöne Idee.

Ich werde die bisherigen Kräuterbriefe hierherstellen, kann aber nicht versprechen, ob ich up-to-date bleiben kann. Schaut doch einmal auf seiner Seite vorbei und bestellt ihm schöne Grüße von mir.

FEBRUAR

LärchenharzLärchenharz enthält Naturantibiotika; wirkt ähnlich wie Kortison und stärkt das Immunsystem, baut Cholesterin und Harnsäure ab, reinigt den Darm, vertreibt Rheuma und Gicht. Die bakteriostatische Heilwirkung des Lärchenharzes ist so stark, dass es früher als Prophylaxe geg. Malaria verwendet wurde.

MÄRZ

Schlüsselblume: Die Schlüsselblume wirkt entkrampfend und schleimlösend, sie ist als Hustentee sehr geeignet. Sie wirkt vor allem gut, wenn der Schleim festsitzt. Besonders gerne wird sie zur Linderung eines Altershustens verwendet.

APRIL

Schöllkraut: Das Schöllkraut eignet sich zur Behandlung von Leberfunktionsstörungen wie Gallenblasenentzündung, Leberschwellung, Gelbsucht, Gallengries, Rheuma und Gicht. Wegen seiner entkrampfenden Wirkung wird es auch bei Menstruationskrämpfen, Magenschmerzen, Asthma. Äußerliche Wirkung gegen Warzen.

MAI

Frauenmantel: Der Frauen-Tee lindert Menstruationsbeschwerden, das prämenstruelle Syndrom und auch die Probleme der beginnenden Wechseljahre.

JUNI

Johanniskraut: Als gutes Seelenkraut beruhigt es die Nerven und hilft bei Nervenverletzungen.Die hierfür verantwortlichen Wirkstoffe sind hauptsächlich Hyperforin und Hypericin. Auch als Wundheilmittel wird das rote Johanniskraut-Öl gerne verwendet. Die Kombination seiner ätherischen Öle, Gerbstoffe und Flavonoide hemmt Entzündungen, heilt Wunden und lindert Schmerzen.

JULI

Melisse: Das Haupteinsatzgebiet der Melisse ist die Beruhigung des Nervensystems, womit sie gegen nervöse Herzbeschwerden, Schlafstörungen, Unruhe, Reizbarkeit und andere nervlich bedingte Beschwerden helfen kann.

Spitzwegerich: Die Volksheilkunde empfiehlt Wegerichsaft bei frischen Wunden und Insektenstichen. Er wirkt antibiotisch, weil er die Bakterien vernichtet, wodurch die Wunden schneller heilen. Wegerich enthält ein Antibiotikum, das zwar nicht mit Penicillin konkurrieren kann, aber Wunden heilt und bei Bronchitis sowie bei Katarrhen der oberen Luftwege sehr hilfreich ist. Seine Haupteinsatzgebiete sind die Atemwege, die Haut und die Wundheilung.

Melisse:

AUGUST

Ackerschachtelhalm: Der Ackerschachtelhalm wirkt durch seinen hohen Gehalt an Kiesel (Siliciumdioxyd oder Bergkristall) und schwefelsauren Salzen unterstützend für die Nierenfunktion. Der pflanzliche Kiesel als Tee oder Medikament unterstützt in unserem Körper die Nierenfunktion.

SEPTEMBER

Schafgarbe: Das ätherische Öl und die Bitterstoffe machen die Schafgarbe zum aromatischen Bittermittel. Deshalb wird sie als Magenmittel, zur Appetitanregung sowie bei Darm- und Leber-Gallebeschwerden verwendet. Schafgarbe wirkt antibakteriell, entzündungshemmend auch im Mundbereich, gefäßtonisierend- blutstillend, krampflösend und regt den Gallenfluss an.

OKTOBER

Aroniabeere: Die Aroniabeere stellt mit ihrem Farbstoffgehalt alle anderen Früchte weit in den Schatten: Sie enthält bis zu fünfmal so viele Anthocyane wie Heidelbeeren oder Brombeeren. Sowohl den Anthocyanen wie auch den Flavonoiden werden eine Reihe positiver Wirkungen auf die menschliche Gesundheit nachgesagt. Die Beeren der Aronia sind sehr vitaminreich. Sie enthalten viel Beta-Carotin = Vitamin A und Folsäure = Vitamin B7, haben viele Mineral- und Ballaststoffe und einen großen Gehalt an sekundären Pflanzenstoffen. Sie hat den Ruhm erlangt, einer der besten Radikalenfänger bei oxidativem Stress zu sein.

NOVEMBER

Hagebutte: Hagebutten sind fast ein kleines Herbstzeit-Wunderwerk. Die Früchte sind bekannt für ihren hohen Vitamin C-Gehalt. Die rohen Hagebutten haben mit über 10 Milligramm je Gramm Fruchtfleisch mehr als das 20-Fache von frischen Zitronen, die durchschnittlich etwa 40 Milligramm Vitamin C enthalten. Damit stehen sie an der Spitze von heimischen Früchten. Die Früchte enthalten die Vitamine A, B1, B2, E und K sowie Mineralstoffe, Flavonoide und Gerbstoffe (sekundäre Pflanzenstoffe) und Fruchtsäuren. Auch an wichtigen Mineralstoffen - unter anderem Magnesium - sowie den Spurenelementen Kupfer und Zink mangelt es nicht.

DEZEMBER

Mistel: Die immergrüne Pflanze wird in der modernen Pflanzenheilkunde gegen Bluthochdruck und auch als begleitende Therapie gegen Krebs eingesetzt. Aber die Mistel hat noch eine Menge anderer Heilwirkungen. Sie stärkt auch die Nerven und kann daher Kopfschmerzen und Schwindel lindern. Durch die Nervenstärkung kann sie auch bei Epilepsie helfen und die Anfälle seltener machen.