Willkommen im Bobbyversum
- gurufreie Zone -

Aus dem Hamsterrad des Alltags aussteigen, zu sich selbst kommen, in die Stille gehen – das sind die drei Stufen, die aus den Ketten der Identifikation hin zur Einheitserfahrung führen. Leicht gesagt, wenn die Affen im Kopf verrückt spielen bzw. das Kälbchen des "mind" sich partout nicht anketten lassen will.

Es gibt Tage, an denen ich mich tatsächlich frage: Wie war das noch mal? Wie komme ich wieder da hin?

Dann besinne ich mich auf die Erfahrung der letzten Jahre, die mir helfen, dem Autopiloten das Steuer wieder aus der Hand zu nehmen:

 

MitteK_by_Albrecht-E.-Arnold_pixelio.de

- Geh so oft wie möglich barfuß: Immer wenn Du aufstehst, verändert sich die Temperatur an Deinen Fußsohlen. Nimm das als Reiz der Achtsamkeit und verwandle Deine nächsten Schritte in eine kleine Gehmeditation.

- Wenn das Telefon klingelt, dann nimm das als Glocke der Achtsamkeit: Halte inne, geh zu Deinem Atem und hebe erst dann ab: offen und bereit für das, was jetzt kommt.

- Nutze auch rote Ampeln als Anker der Achtsamkeit: jetzt hast Du eine halbe Minute Zeit für Dich! Wenn Du dann weiter fährst, dann betätige Gangknüppel, Kupplungs- und Gaspedal ausnahmsweise einmal bewusst.

- Wenn Du eine relative monotone Arbeit tust wie z.B. Treppen wischen, dann versuche, Deinen Atem und Deine Arbeit in EINEM Rhythmus zu verbinden.

- Lasse 1 Minute Deinen Atem fließen und tu sonst gar nichts.

- Mach Dir die Haltung und Position Deiner Beine bewusst, ohne hinzuschauen.

- Achte auf die Position und Bewegung von den Schatten der Personen und Dinge um Dich.

- Achte auf den Raum achtest, der sich in Dir und um Dich auftut, wenn Du ihm Deine Aufmerksamkeit schenkst.

- Achte auf die Stille, die sich in Dir und um Dich auftut, wenn Du ihr Deine Aufmerksamkeit schenkst. Alle Geräusche kommen aus der Stille und sinken in die Stille.

- Achte auf die Eigenexistenz der Dinge und Menschen, die sie ganz unabhängig von Deiner Bewertung haben; schau, wie sich das Leben in ihnen äußert.