Der Weg

„Der Weg lehrt uns, tiefe Werte zu schätzen, die eines dauerhaften Engagements würdig sind, wertvolle Jahre oder sogar Jahrzehnte „verzögerter Befriedigung“ auszuhalten. Wir handeln nach diesen Werten und bewahren sie im Laufe der Zeit ... Der Weg hat nicht nur kein Ende – er beginnt mit jedem neuen Atemzug erneut. Und es ist unser menschlicher

2025-11-26T16:55:28+01:00

Eine Reise zur Wiederkehr

Während einer Meditation kam kürzlich dieses Bild: Ich rudere als Boot über die Gewässer des Lebens. Jeder Atemzug ist ein Ruderschlag, der mich ein Stück weiterträgt, und dieses „Weiter“ kann alles sein: vorwärts, seitwärts, höher, tiefer … nur stehenbleiben ist nicht möglich, aber die Richtung ist ungewiss. Gleichgültig, ob die Wasser aufgewühlt sind oder ruhig,

2025-09-16T12:26:56+02:00

Nicht kämpfen für mein Land

Heute hatte ich mit einer Neuerscheinung des Suhrkamp Verlags zu tun: „Warum ich niemals für mein Land kämpfen würde – Gegen die Kriegstüchtigkeit“ von Ole Nymoen. Und beinahe zwangsläufig – schlimm, dass sich auch mir bereits ein solche Frage stellt – überlegte ich: Und du? Würdest du denn kämpfen für dein Land? Und wie „aus

2025-03-16T17:06:11+01:00

Mallorca: 17.-21. Januar 2025

17. Januar 2025 Eben bin ich von einem kleinen Ausflug heimgekehrt. Es ist 13:39 Uhr, an sich Zeit für ein Mittagsschläfchen, aber das muss jetzt erst mal auf mich warten. Ich hatte nach der Morgenroutine (Arbeit + Literatur + Theorie) mit Inge ein Gespräch auf WhatsApp. Morgens war hier Novemberwetter, so sehr, dass ich

2025-01-22T08:58:29+01:00

Warum wir trauern müssen

Trauern ist eine Fähigkeit, die wir vertiefen oder überhaupt erst erlernen sollten. Warum, dazu habe ich mir im Folgenden Gedanken gemacht. Meine Trauer begann an einem konkreten Sommertag im Jahr 1976. Davor hatte ich ein Jahr in Schottland verbracht und währenddessen nicht nur die schottische Sprachmelodie entdeckt und lieben gelernt, sondern auch den Schmerz erfahren,

2024-11-10T15:22:21+01:00

Die abgewandte Seite des Mondes

Was hat der Mensch nicht alles im Mond gesehen, den Mann natürlich, die Krater nie, allenfalls Meere, den Jadehasen im Osten, ein Kaninchen in Lateinamerika, aber auch ein Krokodil, und – ungewöhnlich genug – eine Frau mit einem Reisigbündel auf dem Rücken. Über die Vorderseite des Mondes haben wir Jahrtausende philosophiert, Verse geschmiedet, Lieder gesungen,

2024-07-24T13:06:01+02:00

Dankbar

Schon in ihrer oberflächlichsten Form ist Dankbarkeit schön. Und gut. Sie hebt die Grenzen auf zwischen dir und mir, zwischen mir und den Dingen, erlaubt mir, die Umwelt als Mitwelt zu erleben. Im Mindesten verwandelt sie die Grenzen, innenräumlich wie innenzeitlich, in Grenzräume und macht sie damit gangbar und durchlässig. Auf einer noch tieferen und

2024-04-19T12:12:41+02:00

Das Leben als Handwerk

Das Leben leben, als wäre es ein Handwerk; mit diesem handwerklichen Ernst die sich aneinanderreihenden Momente angehen, so den Menschen und sich selbst begegnen; und mit dieser handwerklichen Selbstverständlichkeit der Fertigkeit, die wir uns bei Millionen von Gelegenheiten angeeignet und verfeinert haben, wohl wissend, dass auch dem kundigsten Handwerker, im Falle der Achtlosigkeit, ein arger

2024-02-27T16:58:39+01:00

Guatemala – 12.-14. November

12. November War wieder auf meiner Kaffee&Kuchen-Tour in Philips Bäckerei. Diesmal war der Kuchen ein süßes Hörnchen, in Würzburg würde man es Kissinger nennen. Selten gut. Dazu wieder in meinen „Zimtläden“ gelesen, etwas Gemüse und Milch eingekauft. Nach Inges Longshirt geschaut und vermutlich auch was gefunden. Außerdem eine wunderschöne Tasche, in die evtl. ihr Klarinettenkoffer

2023-11-15T04:05:37+01:00
Nach oben