Mallorca Bilder 14.12.2024
9. Dezember Gestern ist das Thermometer nur bis 14 Grad geklettert, heute ist die Höchsttemperatur 13 °C. Brrrr, der Pelletofen faucht schon, und ich sitze davor. Inzwischen hat sich ein weiteres Ritual herausgestellt: Nach der Datenbankarbeit mach ich mir erst mal einen Kaffee (Instant, hier gibt es nämlich nur eine Kaffeemaschine für diese Fertig-Kapseln; das
Als sie mich im Traum besuchte, war sie 18 Jahre alt, vielleicht auch 17 oder 22. Und sie war so schön, dass ihr Anblick mein ganzes Wesen mit Glück durchtränkte. Sie trug ihr dunkles, welliges Haar kurz geschnitten, wie das oft schicke, alte Frauen tun. Sie sah aus, wie hübsche, junge und intelligente Frauen eben
Trauern ist eine Fähigkeit, die wir vertiefen oder überhaupt erst erlernen sollten. Warum, dazu habe ich mir im Folgenden Gedanken gemacht. Meine Trauer begann an einem konkreten Sommertag im Jahr 1976. Davor hatte ich ein Jahr in Schottland verbracht und währenddessen nicht nur die schottische Sprachmelodie entdeckt und lieben gelernt, sondern auch den Schmerz erfahren,
„Mein Gott!“, rufen wir manchmal oder: „Oh mein Gott!“ Beinahe immer ist dann etwas geschehen, das besser nicht hätte geschehen sollen. Ein Kind musste sterben, einer Familie wurde Mutter oder Vater entrissen und Ähnliches. In meiner Kindheit gab es dazu noch synonyme Ausrufe: „Guter Gott! Darf das sein!“ oder „Gütiger Gott!“ Abgestumpft durch die Welt?
Diktaturen scheitern an ihrer Hässlichkeit. Und daran, dass sie die Schönheit nicht zulassen, nicht zulassen können; denn Schönheit entsteht durch die natürliche Passung ihrer Elemente, sie ist nicht vereinbar mit Willensgewalt und Herrsch- und Ordnungssucht. Schönheit fügt sich keiner Diktatur, weder einer privaten oder politischen noch einer ökonomischen. Wer ins Wesen des Schönen eingreift, wer
Was hat der Mensch nicht alles im Mond gesehen, den Mann natürlich, die Krater nie, allenfalls Meere, den Jadehasen im Osten, ein Kaninchen in Lateinamerika, aber auch ein Krokodil, und – ungewöhnlich genug – eine Frau mit einem Reisigbündel auf dem Rücken. Über die Vorderseite des Mondes haben wir Jahrtausende philosophiert, Verse geschmiedet, Lieder gesungen,
Schon in ihrer oberflächlichsten Form ist Dankbarkeit schön. Und gut. Sie hebt die Grenzen auf zwischen dir und mir, zwischen mir und den Dingen, erlaubt mir, die Umwelt als Mitwelt zu erleben. Im Mindesten verwandelt sie die Grenzen, innenräumlich wie innenzeitlich, in Grenzräume und macht sie damit gangbar und durchlässig. Auf einer noch tieferen und
Ach ja, werden manche bei dieser Überschrift seufzen, das wäre ja schön und gut, wenn es die bösen Russen nicht gäbe; und andere: Schön und gut, wenn es die NATO nicht gäbe. Und möglicherweise seufzen beide gemeinsam: Wenn es die Rüstungskonzerne nicht gäbe. Und schon entfaltet das Wörtchen „Wenn“ seine deprimierende Wirkung, denn wenn man