Wer sind wir?

Vom Christentum mag man halten, was man will, aber es hat Sätze geprägt, die bleiben. Dazu gehört für mich unbedingt der Satz: „Was ihr dem geringsten meiner Brüder getan habt, das habt ihr mir getan.“ Der lässt sich zum besseren Verständnis in sein Gegenteil wenden: „Was ihr dem geringsten meiner Brüder angetan habt, das habt

Wo ist die neue Weiße Rose?

Am 9. Mai, zum 100. Geburtstag von Sophie Scholl, habe ich mir überlegt: Wie würde sie heute ihrem Gewissen folgen? Und, so unfassbar es auch in meinen Ohren (zunächst) klingt: Wir müssen die Verbrechen der Nazis relativieren. Nicht um sie zu verharmlosen, sondern damit wir sie nicht für das Nonplusultra halten. Es geht noch mehr.

Wild und frei sein für einander

Wild und frei sein für einander Ach, was wir alles haben möchten. Die ungeteilte Aufmerksamkeit, die Wahrheit, das Rechthaben, die Sicherheit, die Zuwendung, das Verzeihen, den Respekt, die Liebe … Geben wir das alles auch? Nicht ist sicher. Wirklich nichts. Insbesondere jene Menschen, die das „panta rhei“ (alles fließt) gelegentlich effekthalber ins Gespräch streuen, hüten

Die Magie der Gabe

„Wer gibt, dem wird gegeben werden.“ Ein scheinbar einfacher Spruch, eine Forderung wie gleichermaßen Weisheit aus dem neuen Testament. Kennt man. Abgehakt. Passend für arme Leute und Hungerleider, die nichts haben und drauf angewiesen sind, dass sie dem Schicksal eine Gabe abluchsen, bei der sie mehr bekommen als sie gegeben haben. Oder? Kein Spruch jedenfalls

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