Weihnachtsgedanken fürs ganze Jahr

Letzthin bin ich in Gedanken durchgegangen, was man sich üblicherweise wünscht zu Weihnachten: frohe Weihnachten, fröhliche Weihnachten, frohes Fest, schöne Festtage; und mich dann gefragt, wer das noch wirklich ernst meint oder noch genauer: wie ernst das überhaupt gemeint sein kann? Damit will ich nicht auf dem alten Gedanken herumreiten, dass Weihnachten zum Konsumfest verkommen

Der Zorn als Friedensstifter

Warum fällt es Menschen leichter, einen Erwachsenen zu schlagen als ein Kind? Auch der roheste Schläger, so er nicht geistig umnachtet ist, hielte dabei inne, seine Faust gegen ein kleines Kind zu erheben. Es ist das Bewusstsein über das Ausmaß seines Zorns, mit dem er Schaden anzurichten vermag, das ihm in die Parade fährt.

Wer wollen wir gewesen sein?

Wer wollen wir gewesen sein? Eine gute Nachdenk- und Vorfühlübung, zu der Harald Welzer aufruft. Zunächst einmal: Wer ist wir? Für mich gibt es da die Familie, die Deutschen, die Erdbürger. Wer wollen wir als Familie gewesen sein? Wollen wir eine Familie gewesen sein, die am großen Konsumrad mitgedreht, die das Ritual der jährlichen Bruttosozialprodukt-Erhöhung

Lachgasige Aussichten

Vorsicht: Dieser Beitrag schert ein wenig aus und ist nicht komplett positiv, sondern will nur eine Überegung mitteilen. Eins verwirrt mich an der ganzen Klimadiskussion und ich weiß nicht, ob ich da etwas missverstanden habe oder ob ein öffentlicher Irrtum vorherrscht. Aber mal der Reihe nach: Die uns am meisten Sorgen machenden Treibhausgase sind CO2*,

Wo ist die neue Weiße Rose?

Am 9. Mai, zum 100. Geburtstag von Sophie Scholl, habe ich mir überlegt: Wie würde sie heute ihrem Gewissen folgen? Und, so unfassbar es auch in meinen Ohren (zunächst) klingt: Wir müssen die Verbrechen der Nazis relativieren. Nicht um sie zu verharmlosen, sondern damit wir sie nicht für das Nonplusultra halten. Es geht noch mehr.

Der bessere Kapitän

Was kannst du tun, um die "Insel der Hoffnung" zu erreichen? Musst du dazu besser werden? Musst du sein wie die anderen oder gar noch besser? Musst du dich vergleichen? Heute habe ich einen Essay von mir im Netz gefunden, der da schon eine Weile steht und der auf diese Fragen ein paar Antworten versucht.

Auch ich bin ein pfadloses Land

Als ich vor vielen Jahren Krishnamurtis Satz las „Die Wahrheit ist ein pfadloses Land“, ahnte ich nicht, dass auch ich damit gemeint sein könnte. Nicht, weil ich mich für die Wahrheit hielte, sondern weil ich irgendwann an den Punkt kam zu fragen, „Wer ist das: Ich?“ Als Antwort lag es nahe, nach „jemand“ zu suchen,

Von Fliegen und Gänseblümchen

Von Fliegen und Gänseblümchen Die meisten Menschen, die ich kenne, töten ungern Fliegen. Und sie treten ungern gezielt auf ein Gänseblümchen, das eben aus dem Gras sein Köpfchen erhebt. Warum ist das so? Warum steigt unsere Tötungshemmung mit der zunehmenden Unschuld des potenziellen Opfers? Warum gilt es als Kriegsverbrechen, Kinder zu töten, nicht aber deren

Wild und frei sein für einander

Wild und frei sein für einander Ach, was wir alles haben möchten. Die ungeteilte Aufmerksamkeit, die Wahrheit, das Rechthaben, die Sicherheit, die Zuwendung, das Verzeihen, den Respekt, die Liebe … Geben wir das alles auch? Nicht ist sicher. Wirklich nichts. Insbesondere jene Menschen, die das „panta rhei“ (alles fließt) gelegentlich effekthalber ins Gespräch streuen, hüten

Ökologischen Nationalismus abschaffen

Ökologischen Nationalismus abschaffen Vermutlich hast auch Du ein Lieblingstier, liebe Leserin, Hunde, Katzen, Elefanten, Koalas und wie sie alle heißen; nur in Ausnahmefällen Ratten oder Schlangen. Aber auch das gibt es. Adolf Hitler beispielsweise stand auf Schäferhunde (na ja, wen wundert’s, Skorpione hätten auch gepasst). Aber damit bin ich schon gleich tief im Thema: Tiere

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